Laut Google ist das ein Fest, bei dem die Hindus den Sieg von Gut über Böse, von Seele und Geist über den Körper oder weltliche Belange feiern, und auch in dem Buch, dass ich von meinem Gastvater zu lesen bekommen habe wird das so ähnlich beschrieben.
Bei uns war es allerdings relativ ruhig und einfach. Um sechs Uhr morgens mussten wir aufstehen, haben des Segen der Eltern erhalten und wurden mit Öl begossen und einer braunen..ähm..Masse bestrichen, die die Haut und die Haare pflegen sollen, weil man das, was man von Gott bekommen hat, lieben soll.
Nach dem Duschen durften wir dann zum ersten Mal unsere neuen Kleider anziehen und dann ging es in den Tempel. Es war nicht viel los, eher feierliche Ruhe und dort haben wir dann auch gefrühstückt, mein Lieblingsessen, den weisen, süßen Reis (Ponggal).
Zuhause haben wir dann das Essen und die Kekse, die wir gebacken und gekauft haben, schön hingerichtet und über den Tag verteilt und auch heute kamen immer wieder Gäste, zum essen und reden. Auch viele Malays, also Muslime waren dabei und haben interessiert nach unseren Kleidern und den Rezepten gefragt. Den ganzen Tag war ein ziemliches Kommen und Gehen, deshalb waren wir abends auch ziemlich müde. Trotzdem hat sich meine Schwester noch die Zeit genommen, um mir Mehndi, ein Henna-Tatoo, zu malen.
Heute habe ich dann erfahren, dass wir morgen früh einen AFS-Trip in die Cameron Highlands machen, deshalb muss ich heute noch packen.
Ich freue mich riesig, die anderen AFSer wieder zu sehen und ein paar Tage rauszukommen! Und nach allem, was ich gehört habe, soll es in den Bergen wunderschön sein. *pure Vorfreude*
Alles Liebe und einen schönen November,
Edda
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