Ich habe den Flug, die gefühlt nahezu tödlichen Turbulenzen, das Ausgangfinden im Flughafen, den Schlafentzug und den Großteil des Survivalcamps in Kuala Lumpur ohne langfristige Schäden überstanden. Vorgestern ( sind wir das erste Mal aus unserem Hotel herausgekommen, in die Hitze und das asiatisch sortierte Chaos.
Hotels sind überall gleich, aber bei der Stadtführung durch in KL haben wir einen ersten Eindruck bekommen. Alle 2 Meter neue Gerüche, 4 verschiedene Märkte im CityCenter, die Petronas-Twin-Towers (auch wenn nur von unten), seltsame Früchte, ein total verwinkeltes und unübersichtliches Stadtbahnsystem, eine mehr oder weniger bestehenden Straßenordnung; Malays, Inder, Chinesen, Touristen, alle ganz durcheinander, Saris neben Miniröcken und Kopftüchern. Alles war so echt und anders als in Deutschland und ohne die Tipps der Volunteers von AFS wären wir definitiv hoffnungslos verloren gegangen, aber es war unmöglich, alles zu sehen, jedes Detail wahrzunehmen ohne das mein Kopf geplatzt wäre, deshalb waren wir abends alle dementsprechend müde und nur mehr oder weniger motiviert, heute schon wieder um 7 Uhr aufzustehen, um dann endlich unsere Gastfamilien kennenzulernen.
| Kuala Lumpur City Center |
| Petaling Street - KL China Town |
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| KL Petronas Towers |
Gestern bin ich endlich in Ipoh bei meinen Gasteltern eingezogen und sofort war ich voll dabei und alles. Nur wenige Stunden, nachdem ich angekommen bin hatte ich schon ein Pungabi an, einen Punkt auf der Stirn und habe in einem Hindu-Tempel ein Schutzarmband bekommen. Das Wetter und das Essen sind SO anders wie in Deutschland, die einzigen ungesunden Sachen, die ich hier gegessen habe, waren ein Pickup, weil ich das Frühstück im Hotel verschlafen habe und ein Toastbrot heute morgen! Außerdem dusche ich 3mal am Tag, weil die Hitze sonst nicht zu überstehen ist. Ich gehe noch nicht in die Schule, weil wir auf die Bestätigung von meiner Organisation warten müssen, bevor sie mich aufnehmen können. Aber ich habe schon angefangen Malay zu lernen, ich hoffe ich mache schnell Fortschritte.
Jetzt geht es in einen anderen, größeren Tempel, glaube ich zum Beten. Hier noch ein paar Fotos von Gestern:
Alles Liebe,
Edda
| v.l.n.r: Ama (Gastmutter), Apa (Gastvater), Ich, meine Gastschwester und Zwei aus dem 18+ Programm, die die ersten Nächte in meiner Familie geschlafen haben |

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